Von Ungarn in die Schweiz: Evas Physio Abenteuer in Aarau

Von Deutschland über Ungarn in die Schweiz: Evas Abenteuer in Aarau

Eva kommt ursprünglich aus Deutschland. Ihre Eltern stammen aus Ungarn und vielleicht liegt das Abenteuerliche ein wenig in der Familie. Schon mit sechzehn Jahren wusste sie, dass sie Physiotherapeutin werden wollte. Eigentlich wollte sie ihr Studium zunächst in Deutschland absolvieren, doch da das Zulassungsverfahren dort recht lange dauerte, meldete sie sich sicherheitshalber zusätzlich auch in …

Eva kommt ursprünglich aus Deutschland. Ihre Eltern stammen aus Ungarn und vielleicht liegt das Abenteuerliche ein wenig in der Familie. Schon mit sechzehn Jahren wusste sie, dass sie Physiotherapeutin werden wollte.

Eigentlich wollte sie ihr Studium zunächst in Deutschland absolvieren, doch da das Zulassungsverfahren dort recht lange dauerte, meldete sie sich sicherheitshalber zusätzlich auch in Ungarn an. Letztendlich bekam sie bei beiden Möglichkeiten einen Studienplatz, entschied sich aber für das ungarische Abenteuer und absolvierte dort ihr Physiotherapiestudium.

Mittlerweile lebt und arbeitet Eva in der Schweiz als Physiotherapeutin bei Artico in Aarau. Ihr Abenteuer Richtung Schweiz begann schon früh. Seit Januar 2025 stand sie mit Erik Jan von PhysioMatch in Kontakt. Ein Freund hatte ihr den Tipp gegeben, sich dort einmal zu melden. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie ihr Studium noch nicht abgeschlossen, doch gerade dieser frühe Kontakt erwies sich im Nachhinein als sehr wertvoll.

Gemeinsam mit Erik Jan sammelte und verschickte sie alle notwendigen Unterlagen für das Schweizerische Rote Kreuz. Darüber hinaus unterstützte PhysioMatch sie bei allen praktischen Angelegenheiten, die geregelt werden mussten, bevor sie tatsächlich in die Schweiz ziehen konnte. Im November folgten ihre ersten Onlinegespräche mit Arbeitgebern und im Dezember reiste sie für die ersten persönlichen Vorstellungsgespräche in die Schweiz. Schließlich konnte sie im Februar 2026 ihre Stelle bei ihrem heutigen Arbeitgeber antreten.

Arbeiten in einem internationalen Team

Die Praxis, in der Eva heute arbeitet, gefällt ihr sehr gut. Sie arbeitet in einem internationalen Team mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Ländern. So arbeitet sie unter anderem mit eine griechische Kollegin, einem Deutschen, einem Spanier und natürlich auch mit Schweizer Kolleginnen und Kollegen zusammen. Gerade diese internationale Atmosphäre sorgte dafür, dass sie sich schnell wohlgefühlt hat.

Auch außerhalb der Arbeit fand sie schnell Anschluss. Mit zwei Kolleginnen trifft sie sich regelmäßig privat, um am Wochenende gemeinsam etwas zu unternehmen.

Wohnen in einer WG war die beste Entscheidung

Anfangs war Eva noch unsicher bezüglich ihrer Wohnsituation, doch rückblickend war die Entscheidung für eine WG, also eine Wohngemeinschaft, eine der besten Entscheidungen überhaupt. Dadurch lernte sie direkt drei nette junge Frauen ungefähr in ihrem Alter kennen. Eine davon ist ebenfalls Physiotherapeutin.

Gemeinsam unternehmen sie viele schöne Dinge. Sie gehen aus, kochen zusammen, joggen und backen sogar Brot. Eva liebt es, aktiv zu sein und viel Zeit draußen zu verbringen.

Leben in Aarau

Eva lebt in Aarau, einer gemütlichen kleineren Stadt im Kanton Aargau. Durch die Stadt fließt die Aare, in der man im Sommer wunderbar schwimmen kann.

Obwohl sie selbst keine begeisterte Wanderin ist, gibt es in der Umgebung wunderschöne Möglichkeiten dafür. Sie selbst joggt lieber. Das hat sie schon 2 mal bei dem Runclub gemacht in einer großen Gruppe mit bis zu fünfzig Personen, was sich ebenfalls als tolle Möglichkeit erwiesen hat, schnell neue Menschen kennenzulernen.

Außerdem liegt Aarau sehr zentral. Mit dem Zug ist man in etwa 25 Minuten in Zürich und auch Städte wie Luzern und Basel sind innerhalb einer Stunde erreichbar.

Seit Kurzem hat Eva außerdem mit Bouldern begonnen, was ihr sehr viel Spaß macht. Zusätzlich möchte sie sich bald ein Fahrrad anschaffen, denn auch Radfahren kann man in der Schweiz wunderbar. Gemeinsam mit ihren WG-Freundinnen hat sie außerdem beschlossen, ein Tanz Event in der Aeschbachhalle auszuprobieren. Dort gibt es viele verschiedene Tanzrichtungen, aber Eva freut sich besonders auf einen Bachata-Abend.

Essen gehen in Aarau

Auch kulinarisch hat Aarau laut Eva einiges zu bieten. So kann sie das Restaurant Tuchlaube für leckere Cocktails und gutes Essen empfehlen. Lust auf Pizza? Dann ist Ninni ihrer Meinung nach definitiv eine Empfehlung wert.

Wie hat Eva die Begleitung durch PhysioMatch erlebt?

Eva blickt sehr positiv auf ihren Weg in die Schweiz zurück. Gerade weil sie schon früh Kontakt zu PhysioMatch hatte, gab ihr das viel Ruhe rund um ihren Studienabschluss. Sie wusste bereits früh, welche Schritte notwendig waren und was organisiert werden musste.

Deshalb würde sie anderen Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten auf jeden Fall empfehlen, frühzeitig Kontakt mit PhysioMatch aufzunehmen. Besonders wenn man noch Deutsch lernen muss, gibt das zusätzliche Zeit, um das eigene Sprachniveau zu verbessern.

Auch über die Begleitung durch Erik Jan spricht sie sehr positiv. Er war ihrer Meinung nach gut erreichbar und wenn er einmal keine direkte Antwort hatte, half er ihr trotzdem weiter, indem er erklärte, wo sie die richtigen Informationen finden konnte.

Den SRK-Prozess empfindet sie allerdings weiterhin manchmal als frustrierend. Sie wusste zwar, dass der Prozess lange dauern würde, doch bei ihr zieht sich alles besonders hin. Noch immer wartet sie auf den Abschluss bestimmter Teile der Anerkennung. Leider ist das etwas, worauf auch PhysioMatch selbst keinen Einfluss hat.

Familie und Freunde vermissen

Natürlich vermisst Eva manchmal ihre Familie und Freunde von früher. Gleichzeitig war sie das bereits aus ihrer Studienzeit in Ungarn gewohnt. Dank Videotelefonie bleibt der Kontakt glücklicherweise gut, auch wenn es natürlich nicht ganz dasselbe ist, wie sich persönlich zu sehen.

Dennoch sagt sie, dass man gut darüber nachdenken sollte auszuwandern, wenn man sehr an Familie und Freunden in der Nähe hängt.

Ein Tipp für zukünftige Kandidatinnen und Kandidaten

Zum Schluss hatte Eva noch einen kleinen Tipp für PhysioMatch. Sie fand, dass das System mit allen Aufgaben und Schritten manchmal etwas übersichtlicher sein könnte. Inzwischen hat PhysioMatch dies glücklicherweise mit der Entwicklung von My PhysioMatch bereits stark verbessert, sodass Kandidatinnen und Kandidaten ihren gesamten Prozess und Fortschritt einfach verfolgen können.

Bist du neugierig geworden, wie es ist, als Physiotherapeutin oder Physiotherapeut in der Schweiz zu arbeiten? Dann nimm gerne Kontakt mit PhysioMatch auf, um mehr über die Möglichkeiten zu erfahren.

Willst du ein persönliches Gespräch?

Auswandern ist zum Glück nichts, was man jeden Tag macht. Wir wissen, dass das mit vielem verbunden ist. Melde dich an und schau dir mit uns deine Möglichkeiten in der Schweiz an.

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